Steuertipps zum Thema Scheidung

Nach einer Scheidung gehen nicht alle steuerlichen Vorteile gleich verloren. Wer sich zu Jahresbeginn trennt, kann das ganze restliche Jahr noch das Ehegattensplitting in Anspruch nehmen. Am Ende einer Ehe enden die damit verbundenen Steuervorteile.

Im Jahr der räumlichen Trennung vor der eigentlichen Scheidung kann das Ehegattensplitting aber noch genutzt werden. Bedingung dafür ist allerdings, dass die beiden Ehepartner mindestens einen Tag dieses Jahres noch zusammengewohnt haben.

Daher sollte man eher gegen Beginn des Jahres die Trennung vollziehen und nicht am Ende des vorherigen Jahres. So kann man die Steuervergünstigungen noch ein zusätzliches Jahr nützen.
Des Weiteren müssen beide Beteiligten der Zusammenveranlagung zustimmen. Wenn kein schutzwürdiges Interesse an einer getrennten Veranlagung besteht, dürfen sie das nicht ablehnen. Wenn im Trennungsjahr einer der Ehegatten nochmals heiratet, wird der Tarif grundsätzlich nur für die neue Ehe gewährt. Dem anderen wird dieser zumindest für das Trennungsjahr nicht entzogen, um eine Benachteiligung zu verhindern. Welche Varianten für die Beteiligten den größeren Vorteil bringt, muss von Fall zu Fall berechnet werden.
Unterhalt
Diese können bis zu einer Höhe von 13.805 Euro als Sonderausgaben von der Steuer abgezogen werden, dies gilt pro Jahr und Ex-Partner. Dieser Betrag wird zusätzlich um die Beträge erhöht, die für die Basiskranken- und Pflegesicherung des ehemaligen Partners gezahlt werden. Hierzu muss ein Antrag gestellt werden und der getrennt lebende Ehegatte muss dem zustimmen. Wird nicht zugestimmt, entfallen aber auf der anderen auch Steuervorteile.
Rechtsanwalts- und Gerichtskosten
Die im Zusammenhang mit der Scheidung entstehenden Anwalts- und Gerichtskosten sind als außergewöhnliche Belastungen absetzbar. Gebrauch machen davon kann man nur, wenn die Kosten die Grenze der zumutbaren Belastung übersteigen. Die Kosten für eine vorab durchgeführte Mediation oder Detektivkosten sind von dieser Regelung ausgenommen.

Falls es gemeinsame Kinder gibt, erhalten beide Eltern jeweils zur Hälfte den Kinderfreibetrag und den Freibetrag für Betreuungs-, Erziehungs- und Ausbildungsbedarf. Ein Entlastungsbetrag von 1308 Euro pro Jahr stehen dem Alleinstehenden nach der Scheidung außerdem zu, falls zu seinem Haushalt mindestens ein Kind gehört, das dort gemeldet ist, und kein weiterer Erwachsener in diesem Haushalt lebt.

Weitere Links:

Scheidungsanwälte Linz

Was macht eigentlich Steuerberater so? Und wie findet man einen Profi?

Was macht eigentlich der Steuerberater? Braucht man einen für die Firma? Wodurch unterscheidet sich der Profi von den Anfängern?

Für alle diejenigen, welche Ihre Firma dieses Jahr gegründet haben, kommt in nächster Zeit die Frage auf, ob man sich selbst um die Rechnungen kümmert oder das doch lieber einem Profi in Sachen Steuerrecht überlässt.

Schwierige Frage, denn ein Steuerberater ist nicht ganz billig, die steuerlichen Fragen selbst abzuarbeiten allerdings auch eine Aufgabe, um die sich die meisten nicht gerade streiten.

der Überblick

Steuerberater sind ausgebildet im Steuerrecht. Sie wissen Bescheid über die gesetzlichen Bestimmungen was Unternehmenssteuern und personenbezogene Steuern betrifft und sorgen dafür, dass ihre Kunden die Steuergesetze sowohl auf Landesebene als auch auf Bundesebene erfüllen. Die Zahl der Steuerberater wird sich im Zeitraum von 2010 bis 2020 um voraussichtlich 32 Prozent erhöhen.

Verpflichtungen

Steuerberater bieten ihren Kunden finanzielle und steuerliche Beratung. Sie treffen sich mit ihren Kunden telefonisch und persönlich um ihren Kunden ihre steuerliche Situation zu erörtern. Sie informieren ihre Kunden über die verschiedenen Optionen, wie man legal seine

usere Partnerfirma - die Stb Kanzlei Linz

Steuerschuld minimiert, und erklärt ihnen wie die Steuern berechnet werden auf Basis der getätigten Investitionen. Steuerberater bereiten Steuererklärung vor bzw. erledigen diese vollständig für ihre Kunden und Unterstützung den Kunden bei der Suche nach Abzügen, Gutschriften und Anpassungen auf Basis ihrer finanziellen Situation. Berater müs

sen was die neuesten Gesetze von Bund und Ländern betrifft immer up-to-date bleiben.

Arbeitsumfeld

Steuerberater sind entweder selbstständig oder arbeiten für eine Agentur. Oft müssen sie entweder zu den Kunden oder zu Konferenzen reisen. Meistens arbeiten sie Vollzeit und 24 Prozent arbeiten über 50 Stunden pro Woche. Arbeiten am Wochenende, an Abenden oder in den Ferien kann erforderlich sein um an Besprechungen teilzunehmen oder um neue Kunden anzuwerben.

Anforderungen

Steuerberater benötigen üblicherweise einen Bachelorabschluss in einem der folgenden Fächer: Wirtschaft, Finanzen, Unternehmens oder Steuerrecht. Zusätzliches Wissen in Form von Kursen in den Bereichen Vermögensberatung und Risikomanagement sind von Vorteil. Wenn sie Steuererklärungen vorbereiten oder abgeben müssen sie registriert sein. Außerdem müssen sie einen Test bestehen. Eine zusätzliche Ausbildung zum Thema Finanzplanung wird ebenfalls empfohlen. Dies hilft zum Beispiel bei der Erstellung von Budget oder der Vorbereitung für die Pension.

Persönliche Eigenschaften

Sie müssen ausgezeichnete Fähigkeiten im Bereich der Kommunikation besitzen, da sie täglich Umgang mit Kunden und anderen Experten haben. Analytische und mathematische Fähigkeit sind für diesen Beruf ebenfalls unerlässlich. „Aufgrund des Konkurrenzkampfes in diesem Sektor müssen Steuerberater oft auch gute Verkaufsfähigkeiten besitzen um ihren Kundenstamm zu erweitern und ihre Dienstleistungen verkaufen zu können.“, so ein Steuerberater aus Linz. Es empfiehlt sich also entweder Teil einer Steuerberatungskanzlei zu sein oder Provisionen verschiedenen Vermittlern anzubieten. Weiters kann man auch Partnerschaften mit Unternehmensberatern und Rechtsanwälte eingehen.

Weitere Links:

Steuerrechner des Bundesministerium für Finanzen

Stormhaven Amtgard – Betriebsübernahmen und Steuern in Österreich

Bei Betriebsübernahmen gibt es ein paar wesentliche Dinge zu beachten:

unter gewissen Bedingungen haftet der Übernehmer für noch offene Steuern sowie diverse Abgaben des ehemaligen Inhabers. Eine Haftund dieser Art wird Ausfallshaftung genannt. Weitere Informationen bezüglich Haftungen für Steuern bei einer Betriebsübernahme finden Sie hier:

Wirtschaftskammer Österreich – Haftungen für Steuern bei Betriebsübergaben